Peter Gabriel zum 60ten! Sein neues Album "Scratch my back" ist gerade rausgekommen.

Mein Neuer Blog

Mein Neuer Blog
SOUNDCHEQUER
Posts mit dem Label wochen-hit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label wochen-hit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 5. Juli 2009

Das Fell der Woche...

...wird heute mal den wissenschaftlich interessierten Menschen in aller Welt über die Ohren gezogen. Herden sogenannter Wissenschaftler oder Forscher betreiben tagtäglich, manchmal über Jahrzehnte hinweg Studien, deren Schlußfolgerung in etwa lautet: "Das interessiert niemanden", oder schlimmer: "Das weiß jeder normal denkende Mensch sowieso". Dazu kommt oft noch der Untertitel "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast", oder es ist allgemein das gleiche wie mit Horoskopen - es kommt immer auf die Interpretation an. Manchmal fragt man sich schon, wer der ganzen Unsinn eigentlich finanziert und ob manche Leute nix besseres zu tun haben, als morgens ins Labor zu wanken, acht Stunden lang dem Gras beim Wachsen zuzuschauen und abends heimwärts zu marschieren. Der Blödsinn zum Beispiel, daß Rotwein das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken soll - glaubt das einer? Na dann Prost, ihr Suffköppe, auf ein langes Leben! Oder die englische Studie, die nach 11 (!!) Jahren Dauer festgestellt hat, daß gesunde Lebensweise das Schlaganfallrisiko erheblich senkt. Tja, wer hätte das gedacht! Es gibt sogar klinische Studien, die sich mit lediglich 58 Personen beschäftigt. Wo da ein verwertbares, aussagekräftiges Ergebnis rauskommen soll, bei einer Weltbevölkerung, die nur unwesentlich (100 millionen-mal) größer ist, wissen nur die Götter in Weiß. Das Neueste in dieser Woche war erstmal das Ding mit den "schrumpfenden" Schafen von St. Kilda vor Schottland. Der Klimawandel (wer auch sonst) sorgt dafür, daß die Schafe kleiner werden, weil auch die weniger robusten Exemplare in den milderen Umweltbedingungen überleben würden. Daß sich das Klima ständig wandelt (wenn auch nicht nur ausschließlich in den letzten 100, 200 Jahren), dürfte schon klar sein - aber warum werden nur Schafe kleiner? Und nicht die anderen Millionen Tierarten. Oder hat das nur noch keiner untersucht? Wenn ja, warum nicht? Und warum werden die Menschen (angeblich) immer größer? Juckt uns Menschen der Klimawandel nicht? Oder nimmt die Erdanziehungskraft ab? Steht vielleicht der Erdkern schon still? Brechen schon die Vulkane in der Eifel aus? Horror... Panik... Aber das interessanteste aus der Wissenschaft war für mich die Nachricht, daß Muttermilch für Neugeborene vorallem in den ersten Tagen nach der Geburt wichtig sei. Wegen irgendeinen Proteins, das den Darm schützt. Sowas aber auch - Muttermilch ist wichtig für die Kleinen. Wie die Natur doch manches eingerichtet hat: Erdbeeren haben keine Flügel (sonst hätten wir Schwierigkeiten, sie zu pflücken) und Katzen die Schlitze genau da, wo die Augen sind (sonst wären sie ja blind)... Und so wird Woche für Woche, Tag für Tag eine neue Sau durch's Dorf getrieben: Keiner weiß warum, aber alle machen mit...

Sonntag, 21. Juni 2009

Das Thermometer der Woche...

...darf sich heute der Sommeranfang in den Allerwertesten schieben. Wir haben den 21. Juni, also ist spätestens jetzt der Sommer-Befehl draußen. Und, weiter? Wo zur Hölle ist die sehnlichst erwartete globale Erwärmung? Wo ist der Treibhaus-Effekt? Mich empfangen morgens erbärmliche 11 Grad, und über den Tag verteilt schafft's die Klara da oben gerademal zu weiteren 8 Strichlein auf dem Temperaturfühler. Das ist Verarsche, sag ich euch. Morgen hol ich den 7-Liter-Bigblock Chevy wieder aus'm Schuppen. Da geht was in Sachen global warming, vielleicht auch lokal.
Apropos Bigblock: Am Dienstag hat doch hier einer von den Schrumpfhirnen der Berufsschulen seinen ziemlich neuen Golf, bzw. dessen Motor geascht. Mein Gruß geht (trommeltrommeltrommelwirbel) an den Kutscher der Prolo-Schleuder mit dem amtlichen Kennzeichen PF-VV... ganz so fies bin ich ja nicht. Der meinte jedenfalls, morgens um 2 Minuten vor sieben (hatta woll verpennt, wa) mit geschätzten achtzig Sachen durch die mit großen Blumenkübeln und jeder Menge parkender Autos gespickten Straße knattern zu müssen. Kurz gebremst wegen Gegenverkehr, dann Vollgas und mit quietschenden Reifen rechts rein Richtung Schule. Und dann gab's ein Geräusch wie eine verreckende Kettensäge und danach ein dumpfes Paff. Kleiner Unfall? Kurz um die Ecke geschaut - dann stand die schwarze Protzkarre in einer grauen Wolke und der Fahrer sprang drumherum wie Rumpelstilzchen. Der Motor hat sich wahrscheinlich komplett verabschiedet. Er hatte ein kurzes, aber erfülltes Leben. Meinen Glückwunsch!

Sonntag, 14. Juni 2009

Zum Wochenausklang II: Der Lidstrich der Woche...

...hat sich diesmal an dem so lange gesuchten Phantom verirrt. Also, verirrt ist nicht ganz richtig - das wird schon seinen Sinn haben.
Übrigens hatte der Lidstrich schwer an seiner Position als Wochen-Hit zu arbeiten gehabt. Die Konkurrenz war groß. Da war zum Beispiel Mister Eick von Arcandor mit seinem Basis-Gehalt von 2 Mille als Neu-Chef eines insolventen Konzerns, der auch noch Staatshilfen beantragt hat, als "Schnäppchen der Woche" ganz vorne mit dabei.
In eine ähnliche Kategorie, mit anderen Vorzeichen, fällt das Waisenkind aus Malawi, das als nächstes Hoarding-Opfer einer schwerreichen, komplexüberfrachteten, amerikanischen Kommerz-Hure wird herhalten müssen. Daß man mit genug Geld fast alles und jeden bestechen kann, ist nicht neu - aber so unverschämt wie Frau Ciccone sind nur wenige.
Aber den Vogel abgeschossen hätte dann doch fast Cristiano Ronaldo respective der zusammengekaufte Gurkenverein und ehemalige Franco-Liebling Real Madrid. Fast hundert Millionen Euro, um einen Menschen zu kaufen!! Da gehen gerade millionen Existenzen zugrunde, die Wirtschaft ist am Boden, mancher Mittelständler weiß nicht, ob er morgen noch was zu Fressen hat, und ein Sportverein macht mal locker eine halbe Milliarde Euro Schulden, um einen Menschen zu kaufen und diesem dann auch noch ein STUNDEN(!!!)-Gehalt zu geben, für das ein durchschnittlicher Arbeiter hierzulande bestimmt drei Wochen buckeln muß. Es ist was faul...
Aber gut, ich will ja mal etwas positiver denken, deswegen wird die wöchentliche Ehrung heute meiner Personalchefin zuteil, die ich endlich am Dienstag zu Gesicht bekommen hab. Also, es hat sich gelohnt... die Suche nicht aufzugeben... den Glauben nicht zu verlieren... es gibt ja gar keine Phantome... Und sie ist wirklich hübsch, die Chefin, der Lidschatten ist daher vollkommen unnötig, und naja, meinen Geschmack trifft sie zwar nicht ganz, aber von der Bettkante... ohh... psst... Frau liest mit... bis später

Sonntag, 7. Juni 2009

Die Entschuldigung der Woche...

...kommt heute von der Deutschen Telekom. Die kam nämlich schon letzte Woche reuig angeschlichen, weil mit unserem Telefonanschluß in der neuen Wohnung über fast vier Monate hinweg nichts, aber auch gar nichts geklappt hat. Gefühlte zehntausend Gespräche mit ebenso vielen verschiedenen Mitarbeiter, Kundenbetreuern, wasauchimmer, haben erst im letzten Moment zur Lösung des Problems geführt. Es ist doch scheinbar unheimlich schwierig, einen neuen Anschluß schon eine Woche vor Abschaltung des alten zu aktivieren. Die Telekom macht's halt genau umgekehrt und schiebt sich dann noch intern die Schuld in die lahmen Schuhe. Abgesehen von der Schuld, die wir natürlich selber zu tragen haben, weil wir die Frechheit besitzen, sowohl den alten als auch den neuen Anschluß als eigenständige Aufträge zu betrachten, weil der eine mit dem anderen nur deswegen was zu tun hat, weil der gleiche Familiennamen dahintersteht. Aber gut, wenigstens mußte keine neue Leitung gelegt werden (hat einer behauptet), weil vor anderthalb Jahren die alte "rausgerissen" wurde (hat uns eine Technikerin weismachen wollen). Jedenfalls kam vor ein paar Tagen der Anruf, die DT würde sich entschuldigen und als Wiedergutmachung (langjähriger Kunde und so weiter blablabla) eine Prepaid-Handy schenken. Toll, denkt man sich. Auch wenn der Nachsatz, daß wir die Prepaid-Karte selber zahlen müßten, ein leichtes Stirnrunzeln verursacht. Aber okay, Handy ist geschenkt, die 15 Euro machen uns nicht arm. Anfang letzter Woche der nächste Anruf. Der Auftrag für das Handy sei noch nicht erteilt worden, es ist was schiefgelaufen, ob wir denn das Handy noch haben wollen. Aber sischer doch, sag ich, her damit. Gut, dann geht das Handy morgen raus. Erst "freu-freu, neues Handy" und dann "Denkste" - liegt doch tatsächlich am Freitag eine Nachricht im Briefkasten, die Post hätte versucht, uns ein Paket zuzustellen (wir waren da, nur die Zusteller sind faule Säcke, aber das ist ein anderes Thema). Und du glaubst es nicht: will die Telekom doch tatsächlich 52 Euro und Zerquetschte. Für's Handy. Als Wiedergutmachung. Und "Passend" selbstverständlich. Danke!!

Das Phantom der Woche...

...geht heute an die Personalchefin meiner Firma. Also, eigentlich heißt der Posten ja "Teamleiter Personalwesen", aber das klingt so distanziert. Da hört sich "Personalchefin" doch wesentlich, ja eben persönlicher an, wo die Frau doch so jung und hübsch sein soll. Hat man mir gesagt. Denn gesehen hab ich sie noch nie. Das Problem: Meine Firma zahlt einen Ausgleich auf das Krankengeld. Da ich nun länger außer Gefecht war, will ich das beanspruchen. In der Zwischenzeit hat sich aber, wiedermal, das Human-Ressources-Karussell der Chefetage gedreht und eine Neue sitzt am Drücker im Personalbüro. Und jetzt versuche ich seit geschlagenen drei Wochen, diese Frau auf ihrem Posten zu erwischen, weil nur sie (angeblich) diese Angelegenheit regeln kann. Muß jedenfalls 'ne riesen Sache sein, dieser Ausgleich. Die zwei Tippsen (also Sachbearbeiterinnen) im Vorzimmer halten sich aus der Sache ganz raus, frotzeln aber schon rum von wegen Verhältnis und so. Jaha, hätte ich ja gerne. Wenn ich die Frau mal zu Gesicht bekäme. Aber so wird das nix. Ich kann's versuchen, wann ich will - morgens, mittags, nachmittags, egal welche Uhrzeit - sie ist einfach nie da. Ich glaub mittlerweile, das ist ein Phantom und alle wollen mich verarschen.