Peter Gabriel zum 60ten! Sein neues Album "Scratch my back" ist gerade rausgekommen.

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Mittwoch, 10. Februar 2010

review Alicate: World of anger

Solide Hardrock/AOR-Songs liefern die Schweden Alicate mit ihrem, wenn ich das richtig verstanden habe, DebütAlbum „World of anger“ ab. Typische SpätStarter – denn Alicate gibt es, mit sechzehnjähriger Pause über den Jahrtausendwechsel, bereits seit 1985. Und genau da sind Jonas Erixon (voc, git), Fredrik Ekberg (bass, bvoc), Jesper Persson (dr) und Glenn Ljungkvist (keyb) musikalisch stehengeblieben. Das muß nichts Schlechtes heißen oder sein. Ist es auch nicht, und die zwei Handvoll Tracks plus Intro dürften Liebhabern von Acts wie Europe oder Magnum gut gefallen. Hier stimmen Abwechslung, Technik und OhrwurmQualitäten. Schade nur, daß sich Alicate mit zunehmender Spielzeit auf Balladen, Schmalz und Pathos verlassen (Until the end, Hello, Don't shut me out). Dazwischen ist „Ain't the place to be“ ein echter Kracher. Im übrigen sollte man die Platte bis zum Ende laufen lassen. Denn dort haben die Schweden mit „Farewell“ den besten, weil so anders klingenden Song versteckt. ForestRecords

Dienstag, 2. Februar 2010

review Witchmaster: Trücizna

Okay, Leute, ich will's mal ganz kurz machen. Witchmaster sind sowas wie 'ne polnische AllStar-Truppe, mit Mitglieder von Vader, Profanum, Christ Agony und weiß der Teufel was noch alles. Quasi das FreilaufGelände für die SchrottTakte, die den Brüdern so aus dem Hirn tropfen, eine Spielwiese. Von daher will ich mit „Trücizna“ (Gift) nicht zu hart ins Gericht gehen. Sicher sind die Riffs, die Vocals, das fast corige Geschredder, das ganze Drumherum dieser BlackThrash-Scheibe reinstes Klischee und anderswo schon tausendmal gehört und zur Genüge verrissen oder verehrt worden. Aber – sollen sie doch. Wenn's ihnen Spaß macht. Und wenn der eine oder andere Dollar rüberwächst – bitteschön. Es gibt wesentlich schlechtere Scheiben. Daß es auch viele bessere gibt, wissen Witchmaster bestimmt selber. Anspieltipps: Back to the bunker, Total annihilation. agoniarecords.com/ibexmoonrecords.com

Sonntag, 24. Januar 2010

review Murder Therapy: Symmetry of delirium

Murder Therapy sind noch ganz grün hinter den Ohren und schicken sich mittels ihres Debüt-Albums an, die Frickel-Fraktion um ein vielversprechendes, italienisches Quintett zu erweitern. Wie gesagt – vielversprechend. Also hoffnungsvoll. Denn „Symmetry of delirium“ zeigt viele gute Ansätze und wütet auch recht gnadenlos im Gedärm. Nur will der Funke noch nicht so ganz überspringen. Und das liegt einzig und allein daran, daß sich Murder Therapy nicht auf eigene Stärken verlassen, sondern mehr oder weniger ihre Lieblingsbands „nach“spielen. Als da wären Suffocation, Hate Eternal, Meshuggah und Dying Fetus. Außerdem ist es wenig erfreulich, daß das Album nur durch eine blödsinnige, fast fünfminütige Geräuschkulisse am Ende auf eine gerade halbstündige Spielzeit kommt. Keine Ideen mehr? Männer, ihr habt doch Songs wie „Staring at the zodiac“ oder „Tales of the bizarre“ geschmiedet. Von der Sorte müssten doch mehr zu machen sein, oder? Euer Death Metal ist wuchtig. Die Technik hat's in sich. Und auf den Metalcore-Zug wollt ihr auch nicht aufspringen. Also – mehr Experimentierfreude zeigen, dann wird das nächste Album euer Durchbruch. deitydownrecords.com



Samstag, 23. Januar 2010

Die Welt im Gleichgewicht...

Die Maschinerie kommt auf Touren. Es gibt wieder jede Menge neue Scheiben in den diversen musikalischen NebenUniversen. Und natürlich, wie immer, auch viel Müll und RohstoffVerschwendung. Denk ich etwa an Dream Evil („In the night“), Aspera („Ripples“), Liberty'N'Justice („Light it up“) oder Sigh („Scenes from hell“). Licht und Schatten halten sich auch hier als Prinzip kosmischer Ordnung natürlich die Waage, von wegen Raum-Zeit-Kontinuum. Nur die Vorstellung, daß das Universum kollabiert oder explodiert, nur weil David Bowie alleine gegen Whitney Houston und Kanye West im Ring steht... Unerträglich. Du drehst das Radio auf.. und boombang, alles weg. Deswegen wird an dieser Stelle ein bißchen was präsentiert, was frisch in die Läden gerollt ist und die Welt, wenn schon nicht besser, dann wenigstens erträglicher machen könnte. Fangen wir mit Phallus Dei an, die schon seit 1988 rummachen und mit „A day in the life of Brian Wilson“ ihr neuestes Werk vorstellen. Wer KrautRock mit Prog mag – hier zugreifen! Weiter geht’s mit Charlotte Gainsbourg's „IRM“, auf dem man leidenschaftliche Singer/Songwriter-Klänge hört. Mutiges Album ohne Träumereien von Serge's Töchterchen. Okay, Worm Ouroboros - klingt ein bisserl nach Metal, isses aber ganz und gar nicht. Sondern Downtempo/Dark Ambient. Feine Sache. Scout Niblett, die auf „The calcination of Scout Niblett“ Folk, Alternative und IndieRock zu ein- und tiefgängigen Songs mixt. Meine Favoriten in dieser Woche sind aber Nemhain mit „From the ashes“. Adrian Erlandsson dürfte einigen bekannt sein. Hier mit von der Partie ist seine Angetraute Amber, die bislang mehr als (Fetisch)Model in Erscheinung getreten ist. Aber, das muß man ihr zugestehen, sie macht ihre Sache gut. Also die Singerei...

Mittwoch, 20. Januar 2010

Gomorah: Debüt-Album und Video

Gomorah nennt sich eine Band aus Virginia, die sich "technischen MetalCore" auf die Fahne geschrieben hat. Auf dem DebütAlbum "By the means of violence" regiert eine aggressive Mixtur aus Death Metal und Hardcore, die gar nicht mal so übel nach dem sonst üblichen Mmcore-Gesabbel klingt - diese Schublade paßt nicht. Das aktuelle Video verdeutlicht das anschaulich

Sieger beim AudioMagnet Band Contest stehen fest

Vor kurzem hab ich über den BandContest bei AudioMagnet berichtet. Jetzt ist der Sieger ermittelt worden: Die Neon Pingu Pussys aus Sachsen haben das Rennen gemacht und eine PromoKampagne im Wert von 10.000 Euronen gewonnen. Viel Spasss damit.

Samstag, 16. Januar 2010

Try this at home!

Die zweite volle Woche im Jahr – jetzt geht’s langsam los im Bizniz. Abseits davon bin ich auf Blockhead gestoßen – hier werden fast rein instrumental Stories erzählt, mit Sounds zwischen Hiphop, Breakbeat, Drum'n'Bass und Downtempo („The music scene“). Oder mal wieder etwas Grunge gefällig? Nicht pur, sondern gemixt mit Punk und Rock... Dann vielleicht Pandora. Aus Belgien. Und mit Frontfrau („Melancholic freedom“). Ohne Weiber im Line-up, dafür mit über 20jähriger Bandgeschichte lassen es Bouncing Souls mit PunkRock auf „Ghosts on the boardwalk“ krachen. Wer es ruhiger mag, wird mit den Kanadiern Woodpigeon sehr gut zurechtkommen. „Die Stadt Muzikanten“ (das Album heißt wirklich so) ist gerade in deren Heimatland erschienen, bei uns dauert's noch bis Mitte April, und überzeugt mit leisem, aber eindringlichem und sich festsetzendem FolkRock. Aber ganz besonders gut laufen gerade Creature With The Atom Brain. Und schon wieder Belgien. Diesmal gibt’s aber IndieRock mit einem ordentlichen Schuß 70's Psychedelic und einem kleinen Spritzerchen Prog – unbedingt „Transylvania“ anchecken!!

Und nochmal! Jetzt Finntroll!

Ähnlich sieht's bei Finntroll aus. "Nifelvind", das neue Album, wird am 22. Februar in Europa (09. März USA) erscheinen. Zur Promotion gibt's 'nen Clip zu "Solsagen", dem zweiten Track ->



Noch'n Video! Lacuna Coil.

Lacuna Coil gehen auf Tour, schmeißen eine Deluxe-Ausgabe ihres Albums "Shallow life" auf'n Markt und bei der Gelegenheit ein neues Video gleich hinterher. Guckst du hier:



Supercharger-Album für Europa!

Schon seit September letzten Jahres gibt es das "Handgrenade Blues"-Scheibchen der DenmarkRockers Supercharger. Allerdings bislang nur im Heimatland des Fünfers. Via VME wird das Teil nun am 12. März in ganz Europa erhältlich sein.

ProgRock vom israelischen Schlachthaus

Schlachthaus? Eatliz ist hebräisch und bedeutet Schlachthaus. Die ProgRockBand mit PopAppeal um Sängerin Lee Triffon und Gitarrist Guy Ben Shetrit existiert seit gut acht Jahren und soll im Frühjahr ein neues Album rausbringen. Im Vorfeld/Als Überbrückung gibt's jetzt am 19. Februar die EP "Delicately violent" mit Outtakes aus ihrem 2007er Album "Violently delicate".

Donnerstag, 14. Januar 2010

review The Ghost Rockets: s/t

Das selbstbetitelte Debüt der Schweinfurter Band rockt mit „Morphosis“ ganz gut los und hält das Niveau auch einigermaßen über die gesamten zwei Handvoll Songs. Weniger mit annonciertem Hardrock und Stoner, dafür umso mehr im Bereich Alternative. Für alles andere sind The Ghost Rockets einfach zu sauber. Gerade weil die Kerle schon Erfahrungen in verschiedenen Bands (unter anderem Punk und Hardcore) gesammelt haben, hatte ich mir von diesen achtunddreißig Minuten wesentlich mehr versprochen. Fest steht, daß wir hier eine Band haben, die live ganz sicher abgeht wie'd Sau. Songs können The Ghost Rockets schreiben, und die Instrumente beherrschen sie auch zweifelsfrei. Auf dem kleinen Silberling klingt das alles aber handzahm. Für Hardrock fehlt's an „hard“, für Stoner an Dreck. Hier und da blitzt der Anspruch mal durch, besonders in den kürzeren Nummern (Sunchild, Aurora Borealis), das Gros des Materials haut mich aber nicht wirklich vom Hocker. dancinginthedark.de

Dienstag, 12. Januar 2010

Stygian mit neuem Album im Februar

Die Band Stygian stammt aus Pennsylvania und wurde erst 2007 gegründet. Noch im gleichen Jahr erschien das Debüt-Album "Struggle". Das Quartett um Sänger und Gitarrist Frank Leary bietet eine Mixtur aus Metal und (Hard)Rock mit Griffigkeit und Melodien. Das neue Album "Fury rising" wird am 09. Februar über Mortal Music erscheinen.



Montag, 11. Januar 2010

review Hod: Serpent

Schön zu hören und zu sehen, daß das OldSchool-Geballer immer wieder frische Anhängerschaften um sich scharen kann. Zwar sind die Mannen hinter Hod (nix schweinisches, auch keine Abkürzung, nur der englische Name des nordischen Gottes Hodur) eher alte Hasen auf der Bühne, das Orchester selber ist aber erst 2006 gegründet worden. Und stellt der Szene mit „Serpent“ ein gut halbstündiges Debüt vor. Inhaltlich paßt bei dem nur sieben Song starken Werk eigentlich alles: die Attitüde, die Atmosphäre, der Sound. Roh, kalt und bösartig wie zu alten Morbid-Angel-Zeiten rumpeln „Demoralizer“, „Black rites“ oder „Harbinger of death“ aus den Lautsprechern. Aber selbst dem neueren Kram in Sachen Death, Black und Thrash Metal sind Hod nicht ganz abgeneigt, zieht man sich etwa „God of darkness and winter“ oder „Nine days“ rein. Zumindest in dieser Richtung ist also für Abwechslung gesorgt – Retro hin oder her. Das ganze Teil ist so gesehen Räude und Pest pur. Kein Anspruch auf Innovation, aber HeadBang-Garantie sondergleichen. Und das kann ja manchmal ausreichen. Wenn es Hod in Zukunft noch hinkriegen, die kleinen technischen Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, die Übergänge in den Songs etwas flüssiger und noch ein, zwei Highlights á la „Demoralizer“ mehr zu bringen, dann kann es richtig gut werden. ibexmoonrecords.com

Samstag, 9. Januar 2010

Der ewig lahme Start ins Jahr

Neues Jahr, neue Musick? Das muß sich erst noch bewahrheiten. Anfang des Jahres, immer in den ersten Wochen, halten sich die Labels meistens noch zurück. Und natürlich gibt’s noch'n paar Compilation, die's nicht ins WeihnachtsGeschäft geschafft haben – von der Lighthouse Family zum Beispiel, oder Bryan Adams, und natürlich – Happy Birthday – zum tausendsten Male Elvis Presley. Aber es gibt auch noch andere Sachen. Und sogar manches, was sich lohnt, wenigstens mal getestet zu werden. Aus Japan kommen Dallax - ein SixPack, das hochenergetischen SkaPunk verzapft. Auf „Big proud“ regieren Uptempo, karibische Rhythmen, lockeres Gescherbel mit Saxophon und Posaune und ein grandioser Sangeskünstler. Dallax sind übrigens gerade in Germany unterwegs. In eine andere Kerbe hauen Masters Of Dark Fire. Das Berliner Quintett mit dem klischeetriefenden Namen wird in den entsprechenden Mags als vielversprechenden Newcomer in Sachen Dark Rock bezeichnet. Im Sound von „Dead spots“ treffen sich jedenfalls Marilyn Manson, The Cure und Nick Cave mit diversen GothicRockern. Wenn dieses Feuerwerk live auch so gut rüberkommt... Es gibt da andere Meinungen. Zur Abwechslung, und zum Schluß: Indie Rock. Diesmal von drei (oder doch mittlerweile vier?) jungen Frauen, die, wie ich finde, wirklich aufregende Musik machen. Das ganze nennt sich Warpaint, kommt aus UhEsAh, hat die aktuelle EP „Exquisite corpse“ im Handgepäck und sieht so aus:

Freitag, 8. Januar 2010

LabelNews von A(rsch) bis Z(wirn)

Zur Feier des Tages - heut ist schließlich Freiiiitach - gibt's mal wieder das Neueste aus der MetalLabelWelt. Was mir so spam-(un)artig zugeflogen ist. Und selbstverständlich alles auf'n Haufen, sonst müßte ich mir ja ständig neue Titel ausdenken. Deswegen alles in einem Abwasch:
Betontod, PunkRocker aus Rheinberg, veröffentlichen am 19. Februar ihr neues, selbstproduziertes Album "GlaubeLiebeHoffnung" über Better Than Dead. Ein eigenes PlattenLabel?
Von Einheit Produktionen wird es am 29. Januar einen DoppelSchlag in Form von Thrudvangar's "Durch Blut und Eis" und Bifröst's "Heidenmetal" geben.
Carnifex aus San Diego beehren die Gemeinde, ebenfalls am 19. Februar, mit Death Metal/Grind der ExtraKlasse auf "Hell choose me" (Victory Records).
Zum Schluß noch was für die Gestörten. Oder Geschmacksmenschen. De gustibus... - ihr wißt schon. Also, wenn der Name Shining fällt ... und "neues Album" ... wie? Kann nich sein? Die haben doch erst im Juni "Klagopsalmer" rausgehauen! Yep, aber ich rede nicht von schwedischem Suicide Black Metal. Sondern von denen hier, aus Norwegen, und dann noch das - zieht's euch rein:

Mittwoch, 6. Januar 2010

Neues Superbutt-Video

Die ungarischen SchweineRocker Superbutt haben zum Opener ihres aktuellen Albums "You and your revolution" ein neues Video online. Mit von der "Last call"-Partie ist Zak Tell von Clawfinger.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

review Dunkelwerk: Höllenbrut

Zum Datum passend mal was (für mich) Neues: Endzeit Electro. Unter diesem Label macht Losttrooper seit rund sechs Jahren mit seinem StudioProjekt Dunkelwerk laute und düstere, elektronische Musik. „Höllenbrut“ ist das zweite Album nach „Troops“ von 2005, bei dem sich der Macher ob des Konzepts (Zweiter Weltkrieg) wieder mal dem Vorwurf, faschistischer oder faschistoider Ideologie Vorschub zu leisten, ausgesetzt sah. Das Ganze erwies sich, untermauert in zahlreichen Interviews, als grundlos, und mit dem aktuellen Zwölf-Track-Werk geht Dunkelwerk jeglichen Angriffen aus dieser Richtung von vornherein aus dem Weg. Hier gibt’s dann schon mal einen Song über Schneewittchen („Fairest of all“). Vielleicht ist das ein Grund dafür, daß „Höllenbrut“ etwas der Biß fehlt. Sowohl textlich wie auch musikalisch. Einiges, wie das gerade erwähnte „Märchen“Lied oder „Grabgesang“, plätschert doch recht harmlos durch die Gehörgänge und lebt eigentlich nur von den Beats. Die Intentionen sind klar, können aber, das beweisen andere Tracks, wesentlich eindringlicher umgesetzt werden. Dort, wo DarkElectro und EBM in treibende Takte gesteckt wurden. Es muß nicht unbedingt plakative, schnelle Aggression wie beim Opener „The majesty of vengeance“ oder „Croatoan“ sein. Auch eher erzählende, atmosphärische Sachen wie „Ungethuem“ und „Your love“ haben einen starken Reiz, der wie bei allen Stücken der Scheibe durch die abwechselnde Nutzung der deutschen und englischen Sprache mit einer kaum, wenn überhaupt, verfremdeten Stimme noch vertieft wird. Tanzbar ist das meiste auf „Höllenbrut“, herausragend sind insgesamt „Wolves and nightingales“, „Mehr Licht“ und „Der Kapitän“. alfa-matrix.com

Avenged Sevenfold: Drummer tot

Wie die kalifornischen KlischeeMetalRocker Avenged Sevenfold am Dienstag bekanntgaben, ist ihr Drummer James Owen "The Rev" Sullivan im Alter von achtundzwanzig Jahren gestorben. Es wird vorerst von einem natürlichen Tod ausgegangen. R.I.P. Jimmy

Sonntag, 27. Dezember 2009

review Galaxy Safari: Star of the masquerade

StonerRock aus Schweden? Das ist so ungewöhnlich auch nicht, obwohl die „Großen“ der Szene eher aus dem Reich der unmöglichen Beschränkheiten kommen. Lassen wir aber Galaxy Safari den Spaß. Sollen sie versuchen, im Konzert der Etablierten mitzumischen. In diesem Falle nimmt man es, laut MySpace-Seite, mit Queens Of The Stone Age, selbstverständlich Kyuss, Motörhead und diversen anderen, namhaften „Vorbildern“ auf. Jetzt hab ich die Scheibe, etwas über eine halbe Stunde Laufzeit mit zehn Songs, durchgehört und zwei grundlegende Schwierigkeiten zutage gefördert. Da ist zum einen die Tatsache, daß sich das SchwedenQuartett den Luxus erlaubt, seine Tracks fast nur auf Referenzen aufzubauen und Originalität kaum zum Tragen kommt. Zum anderen ist die Schublade „StonerRock“, meiner bescheidenen Meinung nach, nicht wirklich richtig gewählt. Ob nun vorsätzlich oder fahrlässig, von Band oder Label, sei mal dahingestellt. „Star of the masquerade“ kommt primär viel zu gutlaunig und locker-flockig rüber, als das es ein zähe Riffs und psychedelische Atmosphären erwartender Fan tolerieren könnte. Zudem ist das Songwriting trotz vielfältiger Einflüße einfach zu kontrastarm. Nach dem zweiten Durchlauf würde ich, wenn überhaupt, dieses Debüt-Album eher einer HardRock/Alternative-Hörerschaft anbieten wollen. Straightes, aber im wesentlichen eindimensionales Gerocke ohne EarCatcher und WiedererkennungsWert. granatrecords.se